Schlüssel verloren – und nun? Die wichtigsten Tipps

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In Deutschland verlieren alle 30 Sekunden Menschen ihre Schlüssel. Dieses ist nicht nur sehr ärgerlich, sondern wirft auch die Frage auf, was als nächstes zu erledigen ist. Denn verlorene Schlüssel sorgen für Unsicherheit. Eventuell lässt sich der Schlüssel sogar zuordnen. Wichtig ist zunächst, Ruhe zu bewahren. Ein Schlüsseldienst bietet schnell und oft auch günstige Hilfe für den Ernstfall.

  • Es ist zu prüfen, ob andere Dinge fehlen, die eine Zuordnung des verlorenen Schlüssels zulassen.
  • Besteht diese Wahrscheinlichkeit, sollten schnellstens die Schlösser ausgetauscht werden.
  • In einem Mietshaus ist der Vermieter oder die Hausverwaltung über den Schlüsselverlust zu informiert.
  • Wurde der Autoschlüssel verloren, sollte sofort Kontakt mit der Versicherung, der Werkstatt oder dem Vertragshändler aufgenommen werden.

Wo habe ich den Schlüssel verloren?

Diese Frage ist die wichtigste für den Anfang. Vielleicht ist der Schüssel nicht verloren gegangen, sondern wurde einfach nur irgendwo im Café, auf der Arbeit oder bei Freunden liegen gelassen. Diese Fragen sollten zuerst beantwortet werden. Vielleicht liegt der Schlüssel dort. Diese Fragen lassen sich vielfach durch einen kurzen Anruf oder einen erneuten Besuch im Café klären.

Gute Anlaufpunkte, um den Schlüssel zurück zu erhalten sind Kioske, der Supermarkt oder das Fundbüro der öffentlichen Verkehrsmittel oder der Stadt, wo verlorene Gegenstände von ehrlichen Findern abgegeben werden. Aber auch eine Suchmeldung in den sozialen Netzwerken der jeweiligen Stadt kann dazu führen, dass der Schlüssel wieder zum Eigentümer zurückgelangt.

Führen alle diese Maßnahmen zu keinem Erfolg, sind weitere Maßnahmen wie der Austausch der Schlösser nötig. Ist im Miethaus eine Schließanlage installiert, ergeben sich mitunter Kosten im vierstelligen Bereich.

Präventive Maßnahmen bei verlorenen Schlüsseln

Um nach einem Verlust des Schlüssels wieder in die eigene Wohnung zu gelangen, sollte generell ein Ersatzschlüssel bei einem Nachbarn deponiert werden. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit der Nutzung eines Schlüsseldepots wie beispielsweise Key Storage oder PINKey, wo der Schlüssel für eine geringe Monatsgebühr gelagert werden kann. Im Notfall lässt sich der Anbieter kontaktieren und der Ersatzschlüssel wird in kurzer Zeit geliefert.

Als Einsatzpauschale werden maximal 15 Euro berechnet. Der clevere Schlüsselanhänger des Lost & Found-Services ermöglicht ein schnelles Wiedererlangen des Schlüssels gegen einen festgelegten Finderlohn, den der ehrliche Finder erhält. So günstig ist kein neues Schloss!

Ein Schlüsseldienst kann Abhilfe schaffen

Wem ist das nicht Mal passiert, man hat es eilig und macht die Tür hinter sich zu und vergisst dabei den Wohnungsschlüssel mitzunehmen. Das geht in der Regel recht schnell und man steht dadurch ohne Schlüssel da. Wenn man dabei noch den Herd an hat oder gar Kinder oder Haustiere im Haus sich befinden muss es schneller gehen. Dadurch gilt: Immer einen weiteren Schlüssel beim vertrauensvollen Nachbarn oder Freunden bzw. Familie zu bunkern um schnell reagieren zu können.

Doch wenn man gerade das nicht getan hat, was kann man beim Vergessen des Schlüssels tun? Natürlich einen Schlüsseldienst anrufen und davon gibt es eine große Anzahl – insbesondere in großen Städten wie München, Hamburg, Köln oder Berlin kann man schnell einen ausfindig machen. Insbesondere in der Zeit von Smartphones und Internet Flatrates geht es um einiges schneller, doch auch hier sind viele Abzocker unterwegs und deshalb sollte man beim Anruf schon das Problem schildern und den Preis ausmachen.

An Wochenenden zum Beispiel oder in der Nacht sind Schlüsseldienste in der Regel teurer, deshalb kann es gut manchmal sein, im Hotel oder bei Freunden zu übernachten um am ersten Werktag wieder die Tür öffnen zulassen. Bei besonders brenzligen Situationen kann man auch Mal die Scheibe einschlagen oder gar die Polizei bzw. Feuerwehr rufen. Bei Autos einfach die Ruhe bewahren und ADAC öffnet die Tür kostenlos.

Schlüsseldienst: 5 Tipps gegen Abzocke

Wer kennt es nicht – Zack! Die Tür ist hinter einem zu und man ist ausgesperrt, das ist bestimmt schon fast jedem passiert. Wer in dem Fall keinen Schlüssel bei dem Nachbarn oder bei guten Freunden oder Familie deponiert hat, der ist ab diesem Zeitpunkt eines Schlüsseldienst ausgeliefert.

Doch Schlüsseldienste haben nicht den besten Ruf und in der Branche gibt es auch viele unseriöse Dienste, die gerne mit saftigen Preisen abzocken. Wer nicht abgezockt werden will und 300 oder gar 400 Euro für das öffnen einer Tür bezahlen will, der sollte folgende fünf Tipps gegen die Abzocke von Schlüsseldiensten beachten:

  • Am besten die Schlüsseldienste vergleichen und vorab schon einen seriösen Schlüsseldienst zur Sicherheit ins Handy speichern. Wichtig ist, dass der Schlüsseldienstanbieter vor Ort ansässig ist. Das erspart teure Anfahrtsanwege, denn wer zum Beispiel in Köln lebt, der sollte nach einem Schlüsseldienst Köln googeln.
  • Zur Beginn oder gar gleich am Telefon einen Festpreis vereinbaren – wichtig ist, die Nerven behalten in der Stresssituation und nicht den nächst besten nehmen.
  • Man sollte vorab auch die Preise der Schlüsseldienste kennen, so können auch einfache Handwerker schnell und unbeschädigt die Tür für knapp 50 Euro öffnen. Bei einem Schlüsselverlust muss in der Regel der komplette Zylinder neu eröffnet werden.
  • Nach der Öffnung die Rechnung fordern – auf der Rechnung müssen Punkte wie die Arbeitszeit, aber auch die Kosten und das Material sowie die Anfahrt detailliert gelistet sein. Seriöse Anbieter nehmen auch nur eine Anzahlung an, nur unseriöse erwarten eine sofortige Bezahlung an der Tür.
  • Überhöhte Rechnung nicht bezahlen heißt die Devise, denn nur wenn jeder Posten und auch die Arbeit nachvollziehbar ist, soll beglichen werden. Sonst gilt, nur eine Anzahlung unter Vorbehalt und man wendet sich an Beratungsstellen und klagt gar nachträglich gegen die hohe Rechnung.
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