Finanzierung, Versicherung und Rettung von Immobilien im Detail

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Finanzierung, Rettung & Versicherung

Es ist möglich, relativ viel Geld zu sparen, wenn man sich für einen Baugeldkredit entscheidet. Je nachdem, kann es sein, dass man sich zum Beispiel eine Immobilie kaufen möchte, wofür allerdings das eigene Kapital zu wenig ist. D.h. also, dass die meisten Wohnungen oder Häuser, die gekauft werden, nicht komplett aus der eigenen Tasche bezahlt werden können. Genau hier kommt der Baugeldkredit ins Visier.

Der Traum von der eigenen Wohnung

Der Baugeldkredit ist die einzige Möglichkeit für viele Leute, sich den Traum von einem eigenen Wohnheim zu verwirklichen. Bei einem Baugeldkredit sichert sich die Bank normalerweise durch die Immobilie selbst ab. Wer das Spiel Monopoly kennt, weiß, worum es sich bei einem Baugeldkredit tatsächlich handelt.

Eine Hypothek wird also aufgenommen, um eine Immobilie kaufen zu können. Die so genannte Hypothek ist beim Baugeldkredit besonders wichtig. Diese ist Verhältnis zu anderen Varianten für die Finanzierung sogar relativ günstig.

Gute Zinsen

So, wie die aktuellen Hypothekenzinsen liegen, ist man mit einem Baugeldkredit relativ gut beraten, wenn dieser unter 5 % oder noch günstiger ist. Historisch gesehen, trifft man also eine gute Wahl damit. Jeder, der sich dazu entschließt, jetzt ein Haus zu kaufen oder zu bauen, ist mit einem Baugeldkredit gut beraten.

Auch dann, wenn ein bestehender Baugeldkredit bereits vorliegt, welcher zum Beispiel in den nächsten fünf Jahren fertig wird, lohnt es sich, sich vorzeitig in der Richtung abzusichern. Auch die Zinsfestschreibung ist ein interessanter Bereich in diesem Segment. Je nachdem, sollte man beim Abschluss eines Vertrages für einen Baugeldkredit immer auf das Sonderkündigungsrecht achten.

Bewilligungen können verzögern

Möchte man Geld sparen, wenn man einen Baugeldkredit abschließt, ist es möglich, sich über diverse staatliche Fördermittel zu erkundigen. Diverse Programme stehen dabei zur Verfügung, die das persönliche Vorhaben in die Wirklichkeit umsetzen.

Solche staatlichen Förderungsprogramme für den Umbau oder den Neubau, bzw. für die Modernisierung eines Hauses oder von einer Wohnung gibt es mehrere. Es kann allerdings sein, dass es mehrere Wochen oder sogar Monate lang dauert, bis eine Bewilligung eintrifft, was wiederum den Bau oder den Kauf verzögern kann.

Seriöse Immobilienrettung für Investment-Objekte

Ein Haus oder andere Immobilien werden zur Altersvorsorge angeschafft. Bei einem Mehrfamilienhaus sollen die eingehenden Mieten zur Altersabsicherung dienen. Bei einem Einfamilienhaus ist der Hintergrund etwas anders gelagert. Denn nach Abtragung des Darlehns, welches für den Kauf aufgenommen wurde, ist das Objekt schuldenfrei und ermöglicht dem Eigentümer im Alter mietfreies wohnen.

Doch was passiert, wenn sich der Eigentümer verschuldet und die Darlehnsforderungen nicht mehr begleichen kann, wenn aus gesundheitlichen Gründen keine Lohnzahlungen mehr erfolgen oder der eigne Betrieb in Schieflage gerät. Neben dem Verlust der Kreditwürdigkeit kann die Immobilie zwangsvollstreckt oder zwangsversteigert werden.

Rechtzeitig vor Zwangsvollstreckung und Zwangsversteigerung reagieren

Bedroht eine Zwangsversteigerung das Eigenheim, hat diese auch Auswirkungen auf die eigene Existenz, da dem Schuldner die Lebensgrundlage und das Zuhause genommen wird. Zum einem wird dem Schuldner jede Möglichkeit genommen, einen Neuanfang zu starten, da er keine Sicherheiten für ein Darlehn bieten kann. Zum anderen erzielen Immobilien, die zwangsversteigert werden, nur einen Bruchteil des Wertes. Dieser reicht vielleicht gerade einmal aus, um die Schulden zu begleichen.

Die mühsam erarbeitete Altersvorsorge ist auch dahin. Die Mahnungen im Briefkasten häufen sich. Wenn nun auch noch die Hausbank den Kredit kündigt, ist schnelles agieren notwendig. Um einer anstehenden Zwangsversteigerung entgegenzuwirken, auch wenn diese bereits angeordnet ist, gibt es die Möglichkeit der Immobilienrettung.

Darauf kommt es bei einer Wohngebäudeversicherung an

Die Wohngebäudeversicherung ist eine sehr wichtige Absicherung für jeden Gebäudeeigentümer. Risiken, wie Feuerschäden, Sturmschäden, Hagelschäden oder auch Leitungswasserschäden sind hiermit versichert. Der konkrete Versicherungsgegenstand beinhaltet jedoch nicht die beweglichen Sachen, die sich in dem Gebäude befinden. Das Ziel einer Wohngebäudeversicherung ist die Kostenabdeckung bei einem eventuell anstehenden Wiederaufbau oder einer Sanierung.

Wer als Gebäudeeigentümer eine weiterführende Absicherung wünscht, sollte sich für eine erweiterte oder eine kombinierte Elementarschadensversicherung entscheiden. Diese beinhaltet weitere detailliertere Deckungen.

Rechtliche Grundlagen und Inhalt

Die Wohngebäudeversicherung bewegt sich rechtlich im Bürgerlichen Gesetzbuch, im Handelsgesetzbuch und auch im Versicherungsvertragsgesetz. Der Vertrag muss folgende Punkte zwingend enthalten:

  • Wohngebäudeversicherungsbedingungen (allgemein),
  • Klauseln,
  • Besondere Bedingungen,
  • Individuelle Vereinbarungen.

Jeder Versicherung ist es seit 1994 erlaubt eigene Bedingungen aufzustellen. Das ist für den Endverbraucher, also den Gebäudeeigentümer, sehr verwirrend bei einem Vergleich. Generell ist jedoch immer versichert:

  • Das bezeichnete Gebäude mit genauer Anschrift.
  • Das Gebäudezubehör wie unter anderem Klingelanlagen, Terrassen oder Briefkastenanlagen.
  • Sonstiges Zubehör (muss separat vertraglich vereinbart werden) wie beispielsweise Gartenhäuser, Hundehütten oder Gehwegbefestigungen.
  • Individuell angefertigte Einbaumöbel für dieses Gebäude.
  • Außerhalb des Grundstücks befindliche Wasserrohre müssen mit einer gesonderten Vereinbarung in den Versicherungsvertrag mit aufgenommen werden.

Generell nicht versichert sind Sachen, die im Nachhinein vom Mieter installiert wurden. Hierunter fallen beispielsweise Markisen. Die Wohngebäudeversicherung beinhaltet immer eine Feuerversicherung für die Gefahren des Brandes, des Blitzschlages, der Explosion und der Implosion. Weiterhin ist eine Leistungswasserversicherung inbegriffen für das Risiko von Frostschäden oder Bruchschäden sowie für Leitungswasserschäden allgemein. Zu guter Letzt ist eine Sturmversicherung inbegriffen, die bei Schäden durch Sturm oder Hagel greift.

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