Diese Versicherungen sollten Immobilien-Investoren kennen

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Versicherungen für Immobilien

Wenn ein Hauskauf vonstatten gegangen ist, stellt sich die Frage nach den richtigen Versicherungen. Eine Gebäudeversicherung wird dabei zuallererst abgeschlossen. Darüber hinaus wäre aber auch noch eine Hausratversicherung zu empfehlen. Schließlich ist es bei einem Hauskauf meistens der Fall, dass auch unzählige neue Möbelstücke gekauft wurden.

Der Gesamtwert kann sich dabei gut und gerne auf 20.000 Euro belaufen. Wer kann es sich hinsichtlich dieser Tatsache schon leisten, auf einen ordentlichen Versicherungsschutz zu verzichten? Eine Hausratversicherung ist also grundsätzlich abzuschließen.

Diese Versicherung deckt alle Hausrat-Schäden ab, die durch Unwetter, Feuer, Vandalismus, Wasser oder Diebstahl entstanden sind. Allerdings nur im Rahmen der Deckungssumme. Liegt der Schaden also höher als die vereinbarte Deckungssumme, bleibt der Versicherungsnehmer auf den restlichen Kosten sitzen. Hieraus ergibt sich die Tatsache, dass genau zu berechnen ist, was für einen Wert der Hausrat wirklich aufweist.

Versicherungen beim Hauskauf

Erst wenn man hierüber informiert ist, sollte man sich an den Versicherungsgeber wenden und die maximale Deckungssumme vereinbaren. Je höher diese Summe letztendlich ist, desto höher wird natürlich auch die Versicherungsprämie ausfallen. Es mag also durchaus verlockend erscheinen, die Deckungssumme niedrig anzusetzen und somit nur eine geringe Beitragszahlung zu leisten. In der Praxis ist hiervon jedoch grundsätzlich abzuraten.

Spätestens wenn es nämlich zum Ernstfall bzw. zu einer Beschädigung kommt, würde man unter den Folgen einer Unterversicherung zu leiden haben. Wer in diesem Fall keine finanziellen Reserven geschaffen hat, würde sein komplettes Inventar nicht mehr ersetzen können. Wer also einen Hauskauf vollzog, sollte grundsätzlich um eine gute Absicherung für sein Hausrat bemüht sein.

Baufinanzierung über die Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung über eine Baufinanzierung stellt eine sehr spezielle Variante in dem Bereich der Immobilienfinanzierungen dar. Die monatlichen Abzahlungen beschränken sich hierbei erst einmal auf die Zinsen. Ein Tilgungsanteil liegt diesbezüglich also nicht vor. Dafür wird man aber regelmäßig in die Lebensversicherung einzahlen müssen, um auf diese Art und Weise das Versicherungskapital zu erhöhen. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit, also nach 15 bis 30 Jahren, wird dann der Gesamtbetrag ausgezahlt, womit das Darlehen direkt zu tilgen ist.

Auch wenn das System erst einmal sehr durchdacht erscheinen mag, wird die Lebensversicherung Baufinanzierung häufig sehr skeptisch betrachtet. Dies ergibt sich zuerst einmal aus der mangelnden Rendite. Hiermit lässt sich zwar im Regelfall der gezahlte Zinssatz refinanzieren, einen echten Gewinn wird man dabei allerdings nicht machen. Darüber hinaus ist auch noch ein ständiges Risiko bezüglich der Zinshöhe vorhanden.

Schließlich ist nach Ablauf der Zinsbindung durchaus damit zu rechnen, dass es zu einer plötzlichen Erhöhung kommt. Sollte dies der Fall sein, wird das gesamte Darlehen mit dem höheren Zinssatz belastet. Schließlich ist die Gesamtschuld nach wie vor im vollen Maße vorhanden. Solch ein Vorfall kann also durchaus zu einer gravierenden finanziellen Mehrbelastung führen, woran die gesamte Finanzierung ohne Eigenschuld scheitern könnte.

Der potentielle Hausbesitzer sollte sich aus diesem Grund sehr gut überlegen, ob er wirklich eine Lebensversicherung Baufinanzierung durchführen möchte.

Gebäudefinanzierung mit Versicherung

Spricht man von einer Immobilienfinanzierungs-Versicherung, blickt man erst einmal in fragende Gesichter. Kein Wunder: Schließlich gibt es eine solche Versicherungsart nicht. Aber dennoch steht die Gebäudefinanzierung in einem direkten Zusammenhang mit der Gebäudeversicherung. Nimmt man nämlich einen Kredit auf und bietet als Sicherheit eine Grundbuch – Eintragung, wird der Kreditgeber auf den Abschluss einer Gebäudeversicherung bestehen. Darüber hinaus liegt es natürlich auch im eigenen Interesse, sein Anwesen bestmöglich abzusichern.

Der Umfang der Risikoabsicherung kann bei jedem Versicherungsangebot verschieden sein. Im Regelfall sichert man sich gegen Beschädigungen ab, die durch Brand, Leitungswasser oder Wettereinflüssen entstehen. Zusätzlich kann man sich auch noch gegen Elementarschäden absichern, was die Versicherungsprämie zwar erhöht, aber dennoch zu empfehlen ist.

Risikozonen erhöhen die Prämien massiv

Bevor es zu einem Vertragsabschluss zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsgeber kommt, wird Letzterer einschätzen, wie hoch das Risiko einer Beschädigung bzw. Zerstörung ist, was letztendlich einen starken Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie hat. Diesbezüglich spielt zum Beispiel der Standort eine große Rolle.

Befindet sich das Gebäude in einer sogenannten Risikozone, in der zum Beispiel des öfteren mit starken Wettereinflüssen zu rechnen ist, würde dies eine höhere Beitragszahlung zur Folge haben. Von ebenso großer Relevanz ist unter anderem die Art der Dachung. Schließlich liegt bei mangelnder Stabilität ein erhöhtes Risiko vor, weshalb der Versicherungsgeber eine höhere Prämie veranschlagt.

Nebengebäude und Garagen können bei einer Gebäudeversicherung grundsätzlich mitversichert werden. Bei Extra – Gebäuden (Beispiel: Gartenhütte oder Poolhaus) muss hingegen eine zusätzliche Vereinbarung getroffen werden. Dies ist bei der Immobilienfinanzierung Versicherung also unbedingt zu bedenken.

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