Wohnung mieten – was ist zu beachten?

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Wer kennt das nicht, die erste eigene Wohnung mieten und schon wurden einige Dinge nicht beachtet, die nun eine ganze Menge Geld kosten. Wichtig ist vor allem, dass man sich mehrere Wohnungen anschaut und danach in Ruhe die Vor- und Nachteile abwägt. Bei einer Wohnung mieten sollte aber hauptsächlich bedacht werden, dass es in der Mittagszeit oder am Wochenende oftmals ruhig ist.

Daher sollte die Wohnung zur Hauptverkehrszeit besichtigt werden, damit man den Lärm abschätzen kann. Auch sollte beim Wohnung mieten daran gedacht werden, dass man angibt, wenn man im Besitz eines Haustieres ist. Dies kann nämlich zur Kündigung führen, wenn es verschwiegen wird.

Räumlichkeiten genau prüfen und abwägen

Ebenfalls wichtig ist die Aussicht aus jedem Fenster. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass bei manchen Fenstern der Rollo klemmte und beim Wohnung mieten dann bewusst wurde, dass man eine Mauer vor dem Fenster hat. Nicht unbedingt die Aussicht, die man sich wünscht.

Für Familien mit Kindern ist beim Wohnung mieten darauf zu achten, dass ein Spielplatz in der Nähe ist und auch vielleicht noch andere Kinder im Haus wohnen. So fällt die Umgewöhnung leichter und die Kids können sich gleich mit den Nachbarskinder anfreunden.

Das Wichtigste überhaupt beim Wohnung mieten ist allerdings, dass man sich die Räume genau anschaut. Ist Schimmel in der Wohnung, sind Risse in der Wand oder undichte Stellen am Fenster vorhanden. Sind Schäden vorhanden, auf die der Vermieter nicht hingewiesen hat oder die gar nicht bemerkt wurden? Wer dies alles beachtet, wird beim Wohnung mieten keine Probleme haben.

Zur Miete wohnen: Das Folgende ist wichtig

Bei einem Wohnverhältnis in Miete sind es besondere Ereignisse des Mietverhältnisses Wert näher betrachtet zu werden. Da die Miethöhen fast uneingeschränkt den Gesetzen der freien Marktwirtschaft unterliegen, sind Mieterhöhungen umso klarer vom Gesetzgeber geregelt. Vor 1971 war es jedem Mieter freigestellt eine Kündigung durch eine für den Mieter unerschwingliche Mieterhöhung zu erwirken, welche eben im Jahr 1971 verboten wurde.

Mietgesetz

Das Mietgesetz wurde 2001 reformiert und in das BGB integriert. Das veraltete MHG ist damit außer Kraft getreten. Wesentliche Punkte der Erhöhungsregelungen sind die 15 monatige Frist für Erhöhungen bis zur regionalen Vergleichsmiete und eine Erhöhung kann frühestens 12 Monate nach der letzten Erhöhung verlangt werden.

Vergleichsmiete

Die Vergleichsmiete errechnet sich über die Entgelte, die in einer Gemeinde über die letzten 4 Jahre vereinbart oder geändert worden sind. Bei der Vergleichsmiete werden keine Erhöhungen berücksichtigt, die mit der Modernisierung zu tun haben. Geänderte Betriebskosten werden auch nicht zur Berechnung hinzugezogen.

Erhöhungen

Bei der Erhöhung bis zur Vergleichsmiete darf die Erhöhung nicht über 20% der Differenz des Wertes von vor 4 Jahren betragen, was zu einer rasanten Inflation des Mietpreises führen würde und Mieter nur zu leicht in Zahlungsschwierigkeiten bringen kann.

Kündigung

Eine Kündigung hat von Seiten des Vermieters gerichtlich und von Seiten des Mieters gerichtlich oder schriftlich zu erfolgen. Die Kündigungsfrist richtet sich grundsätzlich nach den vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Parteien. Der Mieter kann nur dann kündigen, wenn das Mietobjekt ohne sein Verschulden schwer an Qualität verloren hat. Die Kündigung seitens des Vermieters ist nur in zwei Fällen erlaubt: Im Falle des qualifizierten Mietrückstandes und der erheblich benachteiligenden Nutzung seitens des Mieters.

 

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