Wohnungsübernahme & Kaution: So sparen Sie bares Geld

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ihren Vermietern nun an eine Sicherheitspolice statt einer liquiden Hinterlegung an.
Die Firma die sich in den Mietvertrag als Dritter unparteiischer Partner einklinkt, übernimmt hier die Haftung für die Kaution im Falle einer Inanspruchnahme des Vermieters. Als Sicherheit hinterlegt sie besagte Sicherheitspolice. Hierfür verlangt sie eine geringe Jahresprovision und eine Kontoführungsgebühr vom Mieter. In den meisten Fällen überschreiten diese Kosten nicht die 15 Euro Grenze pro Jahr. Der Vorteil an dem ganzen ist dass die Kaution dem Mieter uneingeschränkt für andere Anschaffungen oder Anlagen zur Verfügung steht.

Die Abwicklung solcher Vereinbarungen ist mittlerweile ganz unproblematisch online möglich. Nach einer elektronischen Kreditwürdigkeitsprüfung erfolgt die Zusage. Einziges Hindernis: Der Vermieter stimmt dem Abkommen nicht zu und verlangt die Kaution doch auf einem bis zur Vertragskündigung gesperrten Konto.

So berechnet sich die Wohnfläche einer Wohnung

Die Wohnflächenberechnung ist die Grundlage für die Angabe der Wohnfläche im Mietvertrag. In der Praxis wird die Wohnflächenberechnung üblicherweise nach §§ 42 bis 44 der II. Berechnungsverordnung Wohnflächenberechnung vorgenommen, auch wenn diese vom Ansatz her für den öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen ist. Die frühere DIN 283 ist nicht mehr aktuell und wurde bereits 1983 ersatzlos gestrichen.

Vermieter haben danach die Wahl, ob sie die Grundfläche der Wohnräume aus den Fertigbau- oder den Rohbaumaßen ermitteln. Als Fertigmaß gilt der Abstand von Wand zu Wand. Kommen die Rohbaumaße zur Anwendung, müssen die gegebenenfalls aus den Bauplänen entnommenen Maße um 3 % gekürzt werden. Damit wird der auf die Wände aufgebrachte Putz berücksichtigt. Die so ermittelte Wohnfläche wird meist als Circa-Fläche in den Mietvertrag hineingeschrieben werden. So gilt die Wohnflächenangabe nicht als Zusicherung.

Als Wohnungsgröße gilt die in Quadratmeter messbare Wohnfläche eines Raumes, wobei aber nur die zum Wohnen im eigentlichen Sinne bestimmten Räume einbezogen werden dürfen. Zusätzräume wie Keller, Waschküche, Geräteraum, Garage, Dachboden, Gemeinschaftsraum gelten nicht als Wohnraum. Bei Balkonen ist die Hälfte der Fläche bei der Wohnflächenberechnung hinzuzurechnen, sofern der Balkon von der Straße abgelegen ist. Bei Nordlage und Nähe zu einer Verkehrsstraße wird der Wohnwert meist verneint.

Von den errechneten Flächen werden Schornsteine, freistehende Pfeiler mit einer Grundfläche von mehr als 0,1 qm abgezogen, ferner Treppen mit über drei Steigungen und deren Treppenabsätze. Bis zum Boden hinunterreichende Fenster mit einer Tiefe von mehr als 0,13 m sind bei der Wohnflächenberechnung hingegen hinzuzurechnen. Ebenso Räume mit einer lichten Höhe von mindestens einem Meter und weniger als zwei Meter zur Hälfte.

Pflegen Sie den Boden vor der Einrichtung

Endlich! Die neue Wohnung ist gefunden. Ein freudiger Moment der gefeiert werden muss. Bevor es aber an die Einrichtung der Immobilie geht, nehmen Sie sich genug Zeit um alle Schritte sorgfältig zu planen. Denn jetzt sollten Sie sich keinen Ärger mit dem Vermieter ins Haus holen.

Der Fußboden spielt eine große Rolle: Ist er neu oder bereits abgenutzt? Befindet sich in jedem Zimmer der gleiche Belag oder unterschiedlicher Materialien?  Wer ist für die Reinigung und Pflege verantwortlich?

Leere Zimmer: Jetzt besteht die Chance zur Grundreinigung

Fakt ist – solange noch keine Möbel stehen, bietet sich eine Grundreinigung an. Zuvor sollten Sie allerdings einen genauen Blick in Ihren Vertrag werfen. Oft haben die Vermieter schon Erfahrung und bestehen auf die Anwendung bestimmter Pflegemittel von Loba oder Reinigungsmethoden.

Wenn die Wohnung bereits vermietet war, prüfen Sie bei der Übergabe  akribisch:

  • ob der Boden ordnungsgemäß gereinigt wurde
  • ob sich bereits bleibende Kratzer oder Flecken auf dem Belag abzeichnen
  • ob es bei der Reinigung Besonderheiten zu beachten gibt

Sprechen Sie sich mit Ihrem Vermieter ab und machen Sie gegebenenfalls Fotos von Verschmutzungen oder Dellen, die sich nicht entfernen lassen. So schützen Sie sich vor Diskussionen beim Auszug.

Lassen Sie sich Zeit bei der Bodenpflege

Informieren Sie sich je nach Bodenbelag vor der Reinigung intensiv über dessen Behandlung. Durch aggressive Mittel oder falsche Produkte fügen Sie Ihrem neuen Boden Schäden zu. Testen Sie den Reiniger am besten vorher an einem kleinen Eck. Für manche Beläge eignet sich ein Besen, für andere ein Staubsauger. Besen hinterlassen oft winzige Kratzer, die den Boden auf Dauer matt aussehen lassen.

Es gibt also einiges zu beachten. Dennoch: Nach der Reinigung macht das Einrichten doppelt so viel Spaß und man fühlt sich eindeutig wohler in den eigenen vier Wänden.

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