Finanzierung für Immobilien: Keine Fehler machen

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Eine eigene Immobilie zu besitzen ist für die meisten Menschen ein Traum. Sei es die eigene Wohnung oder das eigene Haus, viele Leute sparen eine lange Zeit, um sich diesen Traum zu verwirklichen. Sie wollen sich nicht mehr über die Beschwerden ihrer Vermieter ärgern und selbstbestimmt wohnen. Dazu zählt die Möglichkeit Umbauarbeiten durchführen zu können, ohne um Erlaubnis zu fragen.

Außerdem verbieten fast alle Vermieter die Haltung von Haustieren. Bei einem eigenen Haus kann man sich einen Hund oder eine Katze halten und nicht um eine Genehmigung betteln. Gerade ein Hund kann eine große Bereicherung sein und es ist eine Einschränkung für viele Mieter, wenn sie keinen Hund halten dürfen.

Besonders für Kinder ist der Umgang mit Tieren eine wichtige Erfahrung, sie lernen dabei Verantwortung und finden Trost, falls die Eltern sie nicht verstehen. Tiere sind die beste Therapie bei Familienproblemen, die leider meist nur Hausbesitzer haben können. In Mietwohnungen müssen sich die Familienmitglieder ohne Hilfe auseinandersetzen.

Die Liste der Vorteile bei einer eigenen Immobilie ist unendlich weiter fortzusetzen, aber das bleibt alles Utopie, wenn man sich nicht über die Finanzierung des Eigenheims Gedanken macht. Das ist nicht unmöglich, mit etwas Sparsamkeit und guter Planung kann das fast jeder vollbringen.

Erster Anhaltspunkt: Zinsen und Kosten

Als erstes sollte man sich über aktuelle Bauzinsen erkundigen. Aktuelle Bauzinsen sind ein Anhaltspunkt, wie viel Geld man im Falle eines Baukredits zahlen muss. Aktuelle Bauzinsen sind nicht mit den normalen aktuellen Zinsen gleich zu stellen. Es gibt Möglichkeiten sich da genau zu erkundigen, beispielsweise bei einer Bank, die auch Bausparkredite anbietet. Das tun übrigens die meisten Banken, es dürfte also keine Schwierigkeit sein die aktuellen Bauzinsen in Erfahrung zu bringen.

Erst wenn man den ersten Schritt bewältigt hat, nämlich das Wissen über die aktuellen Zinsen, kann man sich über die Angebote der Baudarlehen erkundigen. Es gibt verschiedene Baudarlehen, die fast immer günstiger sind, als ein normales Darlehen. Auch hier gilt es, dass man vorab Informationen einholt und alle Baudarlehen, die zur Auswahl stehen, vergleicht. Nur so erhält man das beste Angebot. Baudarlehen kann man bei seiner Bank vergleichen, die sind meist gerne behilflich.

Wenn man die aktuellen Bauzinsen und das günstigste Baudarlehen gefunden hat, so steht dem Beginn des Hausbaus nichts mehr im Wege. Man kann sich einen Finanzplan erstellen und genau berechnen wie viel Geld man im Monat später zurückzahlen muss. Wenn der Finanzplan aufgeht kann es losgehen mit dem Hausbau!

Mögliche Folgen einer falschen Immobilienfinanzierung

Besondere oder geeignete Vorkenntnisse zu dieser Thematik sind in aller Regel nicht vorhanden und man verlässt sich daher auf seinen Berater z.B. bei der Bank. Tatsache ist aber, dass Menschen Fehler machen können und somit bleibt auch ein Berater hiervon nicht verschont.

Der größte Fehler bei der Immobilienfinanzierung erfolgt oft bereits zum Beginn, wenn es darum geht, ob man sich eine solche Finanzierung mit allen damit verbundenen Kosten (Fixe- und einmalige Kosten) überhaupt leisten kann. Tatsache ist hier, dass man schon eine gewisse Selbstdisziplin benötigt. Sowie man etwas konsumieren möchte, neigt man vermutlich auch mal dazu eine „rosarote“ Brille aufzusetzen und wichtige Fakten aus dem Auge zu verlieren.

Niedrigzinsen und Vertragslaufzeit beachten

Eine Immobilie ist nun mal kein Auto, und wenn die Immobilienfinanzierung einmal steht, muss man auch die Kosten tragen, im Vergleich zu einem Auto, welches man finanziert, ist das vermutlich eher ein kleineres Übel.

Weiterhin sollten Sie in Zeiten der Niedrigzinsen besonders auf die Tilgung einer Immobilienfinanzierung achten. Die Kreditinstitute bzw. Ihre Vertreter können ein Angebot schon einmal schön rechnen mit einer kleinen Tilgung.

Aber besonders diese niedrige Tilgung, also die eigentliche Rückzahlung der Hypothek, führt zu erheblichen Mehrkosten für den Verbraucher und lässt ein Darlehn auch deutlich länger laufen. Während der Phase der Niedrigzinsen sollte man den gesparten Teil der Zinsen in die Tilgung investieren, soweit einem dieser Aufwand aus finanzieller Sicht möglich ist.

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