Baufinanzierung fördern lassen und steuerlich absetzen

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Wer baut, muss mit jedem Euro rechnen. Teil der Baufinanzierung ist daher meist auch die mögliche Einkommensteuerersparnis. Leider hat der Gesetzgeber die früher gewährte Eigenheimzulage für Neubauten ab dem 1.1.2006 abgeschafft. Allerdings wird selbst genutztes Wohneigentum weiterhin gefördert. Der Staat gewährt für den Bau energiesparender Häuser besonders zinsgünstige KfW-Darlehen und zahlt Teile davon auch als nicht rückzahlbare Zuschüsse aus.

Ferner gibt es Sonderförderprogramme der Bundesländer zur Baufinanzierung. Die Baufinanzierung für die Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien wird nach wie vor steuerlich in besonders attraktiver Weise gefördert, auch soweit sie selbst bewohnt werden. Auch mit der Wohn-Riester-Förderung greift der Staat dem Bauherrn unter die Arme.

Teilweise Vermietung kann Vorteile bringen

Eine weitere Möglichkeit, die Baufinanzierung steuerlich absetzen zu können, besteht darin, dass die Immobilie mindestens teilweise an eine dritte Person vermietet wird. Der Bauherr hat dann zwar einerseits steuerpflichtige Mieteinnahmen, auf der anderen Seite kann er aber alle mit dem Bau und der Unterhaltung der Immobilie verbundenen Aufwendungen geltend machen.

Dazu kommt eine lineare Abschreibung von zwei Prozent auf 50 Jahre. Wer allerdings eine vermietete Immobilie binnen zehn Jahren wieder verkauft, muss den Veräußerungsgewinn versteuern. Für selbstgenutzte Immobilie gilt dies nicht. Weiterhin kann der Bauherr Handwerkerleistungen ohne Berücksichtigung der Materialkosten bis zu 6.000 EUR mit 20 %, insgesamt also 1.200 EUR jedes Jahr steuerlich geltend machen.

Während die Anschaffungskosten für vermietete Immobilien langjährig abgeschrieben werden müssen, können Abschreibungen für Modernisierungsmaßnahmen gleichmäßig verteilt über zwei bis fünf Jahre erfolgen, sofern sie 15 % netto der Anschaffungskosten nicht übersteigen. Sind sie höher, unterliegen sie ebenfalls der linearen Abschreibung. Kleinere Reparaturen sind hingegen sofort absetzbar.

KfW und andere Förderungen nutzen

Um ein Haus im Neubau zu finanzieren – ob in München oder anderswo – , müssen die verschiedensten Faktoren berücksichtigt werden, sodass es sich eher schwierig gestaltet, eine Baufinanzierung nach einem Vergleich in einem Rechner im Internet direkt abzuschließen. Als Vergleich der Konditionen und Zinsen einer Baufinanzierung kann die eigene Recherche im Internet jedoch durchaus nützlich sein.

In erster Linie müssen die Kosten für das komplette Haus im Neubau bekannt sein, um diesen finanzieren zu können. Dabei sollte auf keinen Fall vergessen werden, an die notwendigen Rücklagen zu denken und Kosten für eine Garage, die Außenanlagen, neue Möbel und eventuelle Mehrkosten einzukalkulieren.

Beratung von Experten in Anspruch nehmen

Gleichzeitig sollte bei einer Baufinanzierung im Vergleich die Rate entsprechend der Laufzeit so gestaltet sein, dass diese auch in Notfällen im bezahlbaren Rahmen liegt. Je länger die Laufzeit, desto niedriger fallen die Raten zur Rückzahlung der Finanzierung im Bauwesen aus. Gleichzeitig fallen dabei länger Zinsen auf die Baufinanzierung an, sodass die Kreditkosten entsprechend etwas höher ausfallen.

Die Experten können die Interessenten, die ein Münchner Haus im Neubau in Erwägung ziehen, auch kompetent im Hinblick auf eine mögliche KfW Baufinanzierung für den Neubau beraten. Für einen Neubau ist unter bestimmten Aspekten eine Förderung durch die KfW Bank möglich, vor allem im Hinblick auf energieeffizientes Bauen.

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