Aktien oder Immobilien: Die große Frage für Investoren

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Die Frage, ob Aktien oder Immobilien für Investoren besser zur Geldanlage geeignet sind, beschäftigt Privatanleger immer wieder. Auch in Zeiten steigender Bewertungen am Aktienmarkt und horrender Blasenbildung in Teilen des deutschen Immobilienmarktes gibt es immer noch genügend Personen, die ihr Kapital in Wertpapiere oder Betongold investieren möchten.

Eine gute Altersvorsorge kann sowohl mit Aktien, als auch mit Immobilien realisiert werden. Wer von Anfang an um eine ausgewogene und nachhaltige Asset Allocation bemüht ist, der sollte sich eventuell sogar beide Assetklassen in das eigene Portfolio legen.

Wer bei einem Investment in Aktien oder Immobilien noch zweifelt, der kann an dieser Stelle beruhigt werden: Man muss sich nicht zwischen Aktien und Immobilien entscheiden. Beide Klassen haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Wer breit gestreut investieren will, der investiert in beide Assetklassen. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es ankommt.

Die Vorteile von Aktien und Immobilien

Aktien sind im Vergleich zu Immobilien deutlich flexibler. Wer aber keinen Anlagehorizont von 20 Jahren aufwärts hat, der sollte sich eher nicht an der Börse versuchen. Die Geldanlage in Wertpapiere braucht Ausdauer und Geduld. Wer Aktien kauft, der beteiligt sich schließlich an einem privatwirtschaftlichen Unternehmen – das sollte man niemals vergessen.

Immobilien können zwar als deutlich krisensicherer und konjunkturabhängiger als Aktien betrachtet werden – bei der Frage, ob Aktien oder Immobilien besser geeignet sind für die eigene Kapitalanlage, sollte man jedoch auch die Risiken von Immobilien nicht außer Acht lassen. Gerade die Flexibilität von Immobilien ist nicht mit der von Aktien vergleichbar.

Aktien von Immobilienkonzernen als Alternative

Wer in Aktien investieren möchte, gleichzeitig aber die enormen Wertzuwächse am Immobilienmarkt für sich arbeiten lassen möchte, der kann in Aktien von Immobilienunternehmen investieren. Hier eignen sich vor allem Large-Caps, also große Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung. Vonovia, die Deutsche Wohnen oder LEG Immobilien sind perfekte Titel für die Geldanlage in Immobilienaktien.

Investmentsparen zur Immobilienfinanzierung

Bei der Baufinanzierung wäre es von großem Vorteil, mit Hilfe der Investmentfonds ein Eigenkapital zu erwirtschaften. Bevor man allerdings investiert, sollte man sich über die verschiedenen Fonds – Arten informieren. Sehr populär sind zum Beispiel die sogenannten Geldmarktfonds. Bei dieser Variante wird das Geld in Tagesgelder oder in Festgelder investiert. Von Vorteil ist hierbei die Sicherheit. Da die Wertschwankungen nur sehr begrenzt sind, ist mit einem sicheren Gewinn zu rechnen.

Dieser wird allerdings nicht sonderlich hoch ausfallen. Erheblich profitabler könnte hingegen die Investition in Aktienfonds sein. Aufgrund des stark schwankenden Kurses ist dies aber nur bei einer langfristigen Investition zu empfehlen. Eine Faustregel besagt diesbezüglich, dass man das Geld zumindest über 5 Jahre anlegen muss.

Sollte die Investition ein wenig kurzfristiger ausfallen, stellen wiederum die Rentenfonds eine gute Wahl dar, wobei das Kapital in börsennotierte Schuldverschreibungen investiert wird. Der Gewinn ist hierbei allerdings erheblich geringer als bei den Aktienfonds. Somit sind die Rentenfonds wirklich nur für mittelfristige Investitionen zu empfehlen. Eine weitere Investment – Variante stellen die sogenannten Mischfonds dar. Hierbei wird sowohl in Aktien wie auch in Wertpapiere investiert.

So ist ein guter Investmentfonds aufgebaut

Die genaue Zusammensetzung ist allerdings sehr verschieden. So kann ein Mischfond zum Beispiel größtenteils aus Aktien und nur zu einem kleinen Anteil aus Wertpapieren bestehen. Darüber hinaus stehen auch noch die sogenannten Immobilienfonds zur Verfügung, wobei u. a. in Bürohäuser investiert wird. Diese Variante gilt zwar als sehr sicher, ist aber aufgrund der geringen Rendite nur bedingt zu empfehlen.

Für den einfachen Interessenten ist es natürlich sehr schwierig, bei all diesen Investmentfonds die richtige Variante zu finden. Ein persönliches Gespräch mit einem Finanzberater wäre also durchaus zu empfehlen. Erst danach wird man darüber informiert sein, welche Fonds der geplanten Baufinanzierung dienlich sein würden.

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